Im Vergleich zur ersten Sitzung ließ uns die Stadtführung diesmal „nur“ rund 20 Minuten verspätet in den Sitzungssaal. Anwesend war – ferienbedingt – eine kleinere Runde aus Stadträtinnen und Stadträten sowie Vertreterinnen und Vertretern der Verwaltung. Der Bürgermeister begrüßte die Besucherinnen und Besucher zum öffentlichen Teil.
Zu Beginn wurden wie gewohnt die ersten Tagesordnungspunkte behandelt. Dabei zeigte sich, dass der Bürgermeister noch etwas Übung darin braucht, die jeweils zuständigen Personen für die einzelnen Themen korrekt zu benennen. Nach kurzer Zeit folgten mehrere Entscheidungen, die für einige Beteiligte überraschend wirkten: Unter anderem wurden der Christkindlmarkt, der Faschingsumzug sowie das Thema ISEK in eine Sondersitzung am 15.09.2026 verlegt.
Die weiteren Punkte wurden zügig abgearbeitet: Die Förderung für das Haus der Vereine wurde besprochen, die Änderung des Bodenrichtwertes beschlossen und zum Abschluss wurde Frau Gretz aus der Verwaltung verabschiedet. Nach exakt 25 Minuten endete dieser Ferienausschuss mit dem Schlusswort des Bürgermeisters.
Insgesamt entstand der Eindruck, dass die CSU‑Fraktion mit ihrem Bürgermeister an der Spitze nach über drei Monaten noch dabei ist, sich in den Ablauf und die Routine einer Stadtratssitzung einzufinden – und dass einige wichtige, zeitlich relevante Themen erneut auf einen späteren Termin verschoben wurden. Dennoch bleibt zu hoffen, dass die kommende Sondersitzung am 15.09. die nötige Klarheit und Struktur bringt.